

| Biologie Unterstufe: Safari im Domgarten Erwartungen zum Artenvielfaltstag Die meisten Leute glauben, dass man extra z.B. nach Amerika reisen muss, um einmal in einem Urwald zu stehen, aber das stimmt eigentlich gar nicht. Schon ein kleiner Wald in der Nähe einer Stadt kann einem Dschungel sehr ähnlich sein! Man muss nur hingehen und genau beobachten, wie viele verschiedene Pflanzen- und Tierarten es gibt, um dies zu merken. Ich erwarte von der Exkursion, dass ich diese Artenvielfalt noch viel mehr bemerke. Vor allem freue ich mich auf das Untersuchen und Bestimmen der verschiedenen Pflanzen und Tiere und hoffe, dass wir dazu genügend Zeit haben werden. Außerdem hoffe ich, dass ich ?neue?, also mir bisher unbekannte Tiere (und auch Pflanzen) kennen lerne. Tonia Außel, 7a Artenbestimmung im Domgarten Am 11. Mai um 8 Uhr trafen wir uns gemeinsam mit unserer Biologielehrerin Frau Foethke an der Spinne im Domgarten und warteten auf unsere Exkursionsleiterin Frau Leibig. Als diese dann kam, machten wir zur Erinnerung ein Gruppenfoto und dann ging es los. Gemeinsam gingen wir zum Gelände rund um das Heidentürmchen im Domgarten. Dort erklärte uns Frau Leibig, dass wir in den Mauerritzen und entlang der Hecken und Büsche nach Insekten suchen sollten. Wir bekamen alle eine Lupe und einen Becher, mit dem wir die kleinen Tiere einfangen konnten. Wenige Minuten später war die ganze Klasse im Gelände verteilt und suchte zum Teil auf Knien und in dichtem Gebüsch nach Käfern, Fliegen und Spinnen. Unsere Funde brachten wir zum Sammelpunkt, wo wir sie mit Hilfe der Bestimmungsbücher, die Frau Leibig und Frau Foethke mitgebracht hatten, nach Merkmalen untersuchten. Die gefundenen Tier- und Pflanzenarten trugen wir mit dem wissenschaftlichen Namen in eine Liste ein: Wir waren dabei sehr erfolgreich und fanden über 30 verschiedene Arten. Bevor wir am Ende der Exkursion in die Schule zurückgingen, spielten wir noch zusammen ein Spiel, bei dem man verschiedene Fragen zur Biologie richtig beantworten musste. Alexandra Kükenhöhner, Miriam Wittmer, 7a Im Anschluss an die Exkursion im Domgarten beschäftigten wir uns im Biologieunterricht mit dem Thema ?Artenvielfalt? und erstellten eine Mappe mit Zeichnungen, Gedichten, Texten und Fotos, die wir zusammen mit der Artenliste als Wettbewerbsbeitrag bei der Stadtbücherei einreichten. Annika und Katharina bastelten zusammen sogar ein riesiges Insekt. Bei der Preisverleihung in der Stadtbücherei am 24. Juni konnten Markus, Adrienne, Katharina und Annika zusammen mit Frau Foethke als ersten Preis eine Urkunde und einen Klassensatz Bestimmungsbücher in Empfang nehmen. |
 
| Auf der Spur der Chromosomen Am 27. Juni besuchte der Biologie-Grundkurs Jahrgangsstufe 12 unter der Leitung von Frau Foethke das Explo-Labor der Universität Heidelberg. Zunächst erfolgte eine Einweisung in die theoretischen Grundlagen der Gentechnik und die notwendigen Sicherheitsvorschriften im Labor. Danach hatten die Schüler die Aufgabe, in einem aktiven Fallbeispiel den Täter eines Kriminalverbrechens mittels des genetischen Fingerabdrucks zu ermitteln. Dies war durch die so genannte PCR-Methode (Polymerase-Ketten-Reaktion) möglich, bei der ein Fragment der Täter-DNA zu vervielfältigen war. Die Schüler mussten hierzu verschiedene Stoffe zu der DNA in ein Reagenzglas pipettieren. Dies erforderte äußerste Genauigkeit, da sonst das Ergebnis nicht sichtbar gewesen wäre. Das erhaltene Präparat wurde daraufhin in eine Maschine gegeben, durch welche die Reaktion vonstatten gehen konnte. Nach etwa einer Stunde wurde das Produkt auf ein spezielles Gel aufgetragen, auf dem unter UV-Licht das Ergebnis sichtbar war. Der Täter konnte somit überführt werden. Des Weiteren führte der Kurs eine Plasmid-Isolation (Plasmid = ringförmige DNA) durch. Auch dieses Ergebnis war durch das Gel sichtbar. Insgesamt lernten die Schüler den Laboralltag kennen und konnten ihr theoretisches Wissen aus dem Biologie-Unterricht in die Praxis übertragen. Laura Günther, Lukas Zech MSS 12 |