Vergil (70-19 v. Chr.) schuf mit der Aeneis das Nationalepos der Römer. In diesem in Hexameter geschriebenen Werk erzählt Vergil von den Heldentaten des Aeneas, der aus dem brennenden Troja fliehen muss und auf die Suche nach einer neuen Heimat geht. Dabei leitet ihn das Fatum, das ansatzweise mit "Schicksal" oder "Götterspruch" erklärt werden kann. In der "Geburt Roms" sind verschiedene Menschen mit dem Fatum verknüpft, suchen seine Bedeutung oder versuchen es zu verhindern.
Kleinere lateinische Einwürfe können mühelos verstanden werden; an ausgewählten Stellen bereichern Zitate aus der Aeneis in verschiedenen Varianten den nicht immer ernst gemeinten Text.
Inhaltlich knüpft diese Geschichte an das im Jahr 2004 aufgeführte Theaterstück "De malo aureo" an, in dem es um den Streit um den goldenen Apfel ging und der schließlich im Trojanischen Krieg endete.