Dr. Harald Schwacke referiert über die Elektrizität des Herzens
Der Verein der Freunde des Gymnasiums am Kaiserdom Speyer lädt am Donnerstag, 10. Juni zu einem Vortrag mit dem Titel "Die Elektrizität des Herzens. Entdeckung - Krankheit - Therapie" ein. Dr. Harald Schwacke (Chefarzt Innere Medizin/Kardiologie am Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus) schreibt zu seinem Vortrag: Bei kaum einem anderen menschlichen Organ ist der Zusammenhang zwischen elektrischer Aktivität und Funktion so offensichtlich wie beim Herz: Viele Menschen sterben jedes Jahr am „plötzlichen Herztod“ (Sekunden-Tod), einem „internen Stromunfall“, bei dem das Herz in ein elektrisches Chaos verfällt (z. B. bei einem Herzinfarkt). Auch der richtige Stromunfall (versehentliche Berührung mit Stromquellen) kann lebensgefährlich sein. Sehr häufig sind die harmlosen aber lästigen Herzrhythmusstörungen wie z. B. Vorhofflimmern.
Die ersten Theorien zur Entstehung und Interpretation des menschlichen Pulses sind mehrere 1000 Jahre alt, im 18. Jahrhundert wurden erstmals die elektrischen Phänomene des Herzens beschrieben. Die bedeutenden elektrophysiologischen Kenntnisse wurden in den letzten 100 Jahren gewonnen, seit einigen Jahren werden u.a. die Zusammenhänge zwischen genetischen Defekten der Ionen-Kanäle, die den Strom im Herz „erzeugen“, und Herzrhythmusstörungen erforscht. Zu diagnostischen Zwecken werden elektrische Ströme des Herzens von der Körperoberfläche (EKG) abgeleitet um z. B. Herzrhythmusstörungen zu erkennen. Elektrokardiographische Verfahren werden aber auch zur Darstellung von z. B. Funktionsstörungen der Herzkranzgefäße, die sich in einer veränderten Stromkurve zeigen, benutzt. Elektrischer Strom wird auch in der Therapie von Herzerkrankungen eingesetzt: Strom-Stöße, um das Herz wieder in den richtigen Rhythmus zu bringen; kleine Stromimpulse über Herzschrittmacher, um ein zu langsam oder nicht mehr schlagendes Herz „anzutreiben“. Bei der Ablation werden mit Hilfe eines Katheters und einem Hochfrequenzstrom elektrisch fehlerhafte Herzmuskelzellen „verlötet“.
(mp, Speyerer Morgenpost vom Mittwoch, 9.6.2010)
Bier trinkende Lederhosenträger einerseits und Hamburger essende Fast-Food-Fans andererseits - Mit Klischees aufräumen, die Amerikaner und Deutsche voneinander haben, ist mit ein Hauptanliegen der 32-jährigen Schulpartnerschaft zwischen dem Speyerer Gymnasium am Kaiserdom (GaK) und der Bridgewater-Raritan High School aus dem US-Bundesstaat New Jersey. Am Montagmorgen empfing Bürgermeisterin Monika Kabs zwölf Austauschschüler aus Bridgewater im Alter zwischen 16 und 18 Jahren und 15 Speyerer Elftklässler im Historischen Ratsaal. Zwei Wochen verbringen die Amerikaner bei ihren Speyerer Austauschpartnern. Schüler vom GaK hatten bereits im April zwei Wochen in New Jersey verbracht. Alle zwei Jahre besuchen sich die Schüler wechselseitig, informierte Peter Ries (56), betreuender Lehrer vom GaK. Auch wenn die Finanzierung des Austauschs größtenteils von den Schülern selbst übernommen werden muss, nutzen sie immer wieder die Gelegenheit zum kulturellen Austausch. So auch Janina Gein (17): „Ich habe Englisch Leistungskurs und freute mich über die Chance, in einer amerikanischen Familie zu wohnen und meine Sprachkenntnisse zu verbessern.' Doch nicht nur diese Aspekte machen die Partnerschaft aus. Der Speyerer Lehrer Jens Fiedler (41) weiß: „Stereotype Vorstellungen lösen sich auf, sodass interkulturelle und persönliche Freundschaften zwischen den Jugendlichen entstehen.' Während ihres Aufenthalts in Speyer werden die Amerikaner unter anderem noch eine Stadtführung und einen Ausflug nach Heidelberg unternehmen. Außerdem haben sie natürlich die Chance, ihr Deutsch zu verbessern und weitere Sehenswürdigkeiten Speyers kennenzulernen.
(ccx, Rheinpfalz vom Mittwoch, 19.5.2010, 16)
In der Zeit vom 25. bis 28. Mai findet mit Unterstützung der Johann Joachim Becher-Gesellschaft eine Projektwoche Kulturkunde 2010 mit dem Gymnasium am Kaiserdom im JJBecher-Haus statt. Zirka 40 Schüler bearbeiten in zwei Gruppen die typischen Becher-Themen, wie Merkantilismus, Werkhaus, Bildungspolitik, Energiegewinnung und Informatik/Sprachübersetzung. Am Freitag, 28. Mai, um 12:00 Uhr, werden die gewonnenen Erkenntnisse mit kreativ gestalteten Plakaten im Johann Joachim Becher-Haus veranschaulicht und präsentiert.
(spa, speyer-aktuell vom Dienstag, 18.5.2010)
Seit Jahren nehmen Schüler des Gymnasiums am Kaiserdom (GaK) am Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung teil: In diesem Schuljahr war die 9. Klasse erfolgreich. Für ihre Arbeit über die NPD, in der es um die von der politischen Gruppierung ausgehenden Gefahren ging, erhielt jeder beteiligte Schüler eine DVD „Die Entdecker", herausgegeben von der US-Fachzeitschrift National Geographic. Der Vorteil des Wettbewerbes laut des verantwortlichen Lehrers Peter Sauter: Er biete die Möglichkeit, sich selbständig und intensiv mit einem Thema aus insgesamt sechs Kategorien auseinanderzusetzen. Die GaK-Schüler stiegen in der „offenen Kategorie" ein. Die Konkurrenz war groß. Fast 50.000 Jugendliche der 5. bis 11. Jahrgangsstufen aus Deutschland und Österreich haben 2.259 Teamarbeiten zur Beurteilung vorgelegt. Die 40-köpfige Jury, besetzt mit Fachlehrern und Vertretern der Kultusministerien, fand „die inhaltliche Qualität und kreative Gestaltung des Beitrags sehr bemerkenswert". Die Schüler Christian Mayer, Jonas Knäble, Sebastian Sellinger, Johannes Kessler und Tobias Heene waren laut Sauter die treibenden Kräfte der Klasse, die besonderen Anteil an der abgegebenen Leistung hatten. Die DVD „Die Entdecker" passe gut zum Kulturkundeschwerpunkt der Schule, betonte Peter Sauter. Genau dieses Thema stehe nämlich im Blickpunkt der 9. Klassen in der kommenden Pfingstwoche.
Tobias Heene, Christian Mayer, Jonas Knäble und Sebastian Sellinger
(Rheinpfalz vom Freitag, 14.5.2010, 16)
Seit vielen Jahren nehmen Schüler des Kaiserdoms gerne am Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung teil. Bietet dieser doch die Möglichkeit, sich selbständig und intensiv mit einem Thema aus sechs Kategorien zu beschäftigen. In diesem Schuljahr war die Teilnahme für die 9. Klasse erfolgreich. Die Konkurrenz war riesig. Fast 50.000 Jugendliche der 5. bis 11. Jahrgangsstufen aus Deutschland und Österreich haben beim aktuellen Wettbewerb teilgenommen, 2.259 im Team erarbeitete Projektergebnisse waren zu bewerten. Am vergangenen Freitag erhielten die Kaiserdomschüler ein Paket mit den Preisen für ihren Arbeit: Jeder Schüler bekam eine DVD "Die Entdecker", von der renommierten US-Fachzeitschrift National Geographic herausgegeben und in den Besprechungen sehr gelobt. Im Begleitbrief an den verantwortlichen Religionslehrer Peter Sauter schreibt Ulf Marwege, Leiter der Bonner Behörde: „... Kürzlich fand die letzte Stufe der Auswertung statt, und eine 40-köpfige Jury hat euren Beitrag mit einem Sachpreis ausgezeichnet. Die Jury, in der Fachlehrer und Vertreter der Kultusministerien saßen, fand die inhaltliche Qualität und kreative Gestaltung eures Beitrags sehr bemerkenswert. – Ich danke euch für euer Engagement...“ Die Neuntklässer konnten aus verschiedenen Bereichen ein sie ansprechendes Thema wählen. Vorgeschlagen waren etwa „Fairplay – ein Blick in Chinas Spielzeugfabriken“ oder „Crashkurs Computerspiel – Elternabend mal anders“. Christian Mayers Vorschlag, sich mit der NPD auseinander zu setzen, fand schnell Zustimmung. Zusammen mit Jonas Knäble, Sebastian Sellinger, Johannes Kessler und Tobias Heene waren sie die treibenden Kräfte der Klasse, die besonderen Anteil an der abgegebenen Leistung hatten. So war die Freude über das Paket aus Bonn besonders bei ihnen groß. Peter Sauter gratulierte ihnen herzlich zu dieser Auszeichnung. „Die Entdecker“ passt gut zum Kulturkundeschwerpunkt der Schule, genau dieses Thema steht im Blickpunkt der 9. Klassen in der kommenden Pfingstwoche.
(Peter Sauter, Speyer online vom Samstag, 17.4.2010)
„Senecas Verkürbissung des Kaisers Claudius" - mit dieser satirischen Komödie feiert die Theater-AG des Gymnasiums am Kaiserdom am Dienstag, 20. April, 19 Uhr, im Alten Stadtsaal Premiere. Für die Produktion hat Lehrerin Melanie Kunz Senecas Satire „Apocolocyntosis" (deutsch: Verkürbissung) dramaturgisch bearbeitet. Neben Schülern der 7. bis 11. Jahrgangsstufe wirken unter der Leitung von Kunz und Freya Lätsch auch Lehrer in kleinen Rollen mit. Weitere Aufführungen sind am 21., 22. und 28. April, jeweils 19 Uhr, im Alten Stadtsaal geplant. Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf in der Schule.
(oas, Rheinpfalz vom Samstag, 17.4.2010, 18)
INGELHEIM: Der Vergleich verschiedener Düsen zur Messung von Windgeschwindigkeiten brachte gestern den Sieg für Jan Glensk (14) vom Kaiserslauterer Burggymnasium: Beim 45. Landeswettbewerb „Schüler experimentieren" gewann er im Bereich Physik. Einen ersten Platz belegten auch Lara Rössner (10) und Annika Lutz (11) vom Wilhelm-Erb-Gymnasium Winnweiler.
108 Nachwuchsforscher zwischen neun und 14 Jahren traten in sieben Disziplinen an (wir berichteten gestern). Bereits zum zweiten Mal in Folge konnte sich dabei der Otterberger Jan Glensk im Fachbereich Physik durchsetzen. Mit selbst gebauten Messdüsen und einem Feinmanometer hatte er in seinem Projekt den statischen sowie den Stau- und Gesamtdruck in einem Luftstrom gemessen. Sein Ergebnis: Bei verschiedenen Windgeschwindigkeiten messen die Düsen unterschiedlich genau.
Lara Rössner und Annika Lutz aus Winnweiler belegten mit ihrer Studie über die Veränderung des Bodens durch Regenwürmer den ersten Platz im Fachbereich Geo- und Raumwissenschaften und siegten auch im Bereich „Interdisziplinäre Arbeit". Die beiden Gymnasiastinnen untersuchten den Kot von Regenwürmern sowie verschiedene Böden auf ihren Nährstoffgehalt. Ihr Fazit: Regenwurmkot enthält zwar nicht so viele wertvolle Inhaltsstoffe wie Komposterde, aber deutlich mehr als andere Bodenarten.
Weitere Preisträger aus der Pfalz sind: Biologie: Platz zwei für Paul Merz (11) vom Sickingen- Gymnasium Landstuhl, Platz drei für Johanna Bohlender (14) und Dorothea Steinmetz (13) vom Gymnasium am Kaiserdom Speyer. Chemie: Platz zwei für Melvin Schwall (14) vom Max-Planck- Gymnasium Ludwigshafen, Platz drei für Miriam Zieris (11), Robin Knauber (13) und Konrad Lukoschek (12), vom Heinrich-Heine- Gymnasium Kaiserslautern. Geo- und Raumwissenschaften: Platz zwei für Elias Morgenstern, Ben Holzmann und Robert Leber (alle 11) vom Gymnasium Weierhofin Bolanden (Donnersbergkreis).
Johanna Bohlender (14) und Dorothea Steinmetz (13) haben getestet, wie gefährlich Streusalz für die Umwelt sein kann. „Im Winter haben wir bei einem Spaziergang festgestellt, dass die Pflanzen am Straßenrand oft eingehen", erzählt Johanna. Mit Kresse und verschiedenen Salzmischungen beobachteten die Mädchen anschließend das Wachstum der Pflanzen. Das Ergebnis: „Bei Natriumchlorid, das in den meisten Städten verwendet wird, wächst absolut gar nichts mehr", sagt Johanna. Am besten schnitt bei den Versuchen eine Magnesiumchlorid-Mischung ab. „Das Magnesiumchlorid ist zwar ziemlich teuer, man kann es aber mit Naturprodukten wie Asche oder Sand mischen", meint Johanna. Und sie hat auch noch einen Tipp für die Industrie: „Auf den meisten Salzmischungen steht nicht drauf, welches Salz enthalten ist, das sollte man ändern."
(aier/Nancy Schier, Rheinpfalz vom Samstag/Freitag, 17./16.4.2010, 13)
Drei Schüler des Gymnasiums am Kaiserdom waren beim "Olympischen Wettkampf" der altsprachlichen Gymnasien erfolgreich, der vom Altphilologenverband veranstaltet wird. Schon in der Antike haben bei olympischen Spielen auch Dichter Preise gewonnen. In neun Disziplinen sammelten die 106 Siebtklässler des Speyerer Gymnasiums Punkte. Sie mussten den Kaiser Nero als Nicht-Griechen einordnen, von Zauberin Kirke erfahren haben und "Astronom" oder "Biologe" als griechische Fremdwörter entlarven. Die Siebtklässler lernen seit drei Jahren Latein und stehen jetzt alle vor der Entscheidung, ob sie Französisch oder Griechisch als dritte Fremdsprache lernen - eine Besonderheit an den sieben altsprachlichen Gymnasien des Landes. Vorher hatten sie in Schnupper-Stunden erfahren, dass sie schon einiges über die griechische Antike wissen. Der Deutsche Altphilologenverband, der die Alten Sprachen als Unterrichtsfach fördert, vergab die Goldmedaille an Philipp Janto, Silber ging an Johannes Zehfuß und Bronze an Daniel Eger.
(rhp, Rheinpfalz vom Montag, 29.3.2010, 30)
PM
434 Schülerinnen und Schüler haben in diesem Jahr an den fünf Speyerer Gymnasien erfolgreich die Abiturprüfungen absolviert. Bei den Abiturfeiern haben die Schulleitungen Abiturienten mit besonders guten Leistungen in den Prüfungen und während der Schulzeit ausgezeichnet. Die Preisträger werden im Folgenden vorgestellt:
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Gymnasium am Kaiserdom: Insgesamt 63 Schülerinnen und Schüler haben das Abitur am GAK bestanden, davon 43 Frauen und 20 Männer. Bestes Abitur: Lena Clemens, Anna Kögel. Auszeichnungen: Lena Clemens (Französisch), Sarah-Kristin Deobald (Latein und Griechisch), Florian Müller (Mathematik), Daniela Drees (Musik), Tina Rudorf (Sozialkunde), Peter Wendling (Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft), Oliver Schönfelder (Preis der Stiftung Pfalz Metall), Anna Kögel (Preis des Katholischen Pfarrverbandes Speyer für das Fach Religion), Katrin Barho (Preis des Ministeriums für beispielhaften Einsatz).
(Rheinpfalz vom Mittwoch, 24.3.2010, 16)
Monika Kabs ist ganz in ihrem Element: „Ich war bis 28. Februar selbst noch Lehrerin, ich weiß, wie das hier läuft", erklärt die Neu-Bürgermeisterin der Gruppe, 76 Schülerinnen und Schülern aus dem französischen Straßburg und des hiesigen Hans-Purrmann- Gymnasium, die sich zum Empfang im Historischen Ratssaal getroffen haben.
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Bevor die Elsässer im Ratssaal ankamen, hatte Monika Kabs schon neun Oberstufenschüler aus Genf empfangen, die eine Woche in der Oberstufe des Gymnasiums am Kaiserdom verbringen. „Der Austausch ist mittlerweile eine Tradition", erklärte der zuständige Lehrer Andreas Kotulla. Zum 13. Mal sind Genfer am Kaiserdom- Gymnasium. Auch die Schweizer Schüler, sie sind zwischen 15 und 17 Jahre alt, sind in Speyer bei Gastfamilien untergebracht und nehmen am Unterricht teil. Daneben stehen Ausflüge auf dem Plan. „Die Familien sind das Wichtigste, da entstehen Kontakte, die über den Austausch hinaus Bestand haben", sagte der betreuende Lehrer. Monika Kabs verabschiedete beide Gruppen mit den Worten: „Genießt Speyer und habt eine richtig gute Zeit."
(oas; Rheinpfalz vom Donnerstag, 18.3.2010,
Beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht, Schüler experimentieren" in Frankenthal sind am Dienstag fünf Speyerer Schüler unter den Erstplatzierten gewesen. Zwei erste Plätze gingen an Sophia Schäfer vom Hans-Purrmann-Gymnasium und Fabian Kögel vom Kaiserdom-Gymnasium. Die 18-jährige Sophia Schäfer aus Speyer hat im Fachbereich Arbeitswelt mit ihrem Projekt „Mikrobielle Belastung von Tafelschwämmen - eine Gefährdung für Schüler und Lehrer?" gewonnen. Fabian Kögel aus Römerberg, 14 Jahre alt, holte mit seiner Arbeit „Algae - Stoff der Zukunft" den Titel im Fachgebiet Biologie. Der zweite Platz im Bereich Physik ging für die Arbeit „Panta rhei - alles fließt" an die 14-jährige Noreen Strubel aus Schifferstadt und die ein Jahr jüngere Daria Waldow aus Speyer. Auf dem dritten Platz landete die elfjährige Denise Hoffmann, die sich in ihrer Arbeit mit der idealen Form von Fischen beschäftigt hat. Alle drei Schülerinnen besuchen das Kaiserdom-Gymnasium.
(flä, Rheinpfalz vom Freitag, 26.2.2010, 19)
Französisch-Diplome für 25 Kaiserdomschüler
Zum ersten Mal hat das Kaiserdom-Gymnasium (GaK) gestern 25 Schülern der Jahrgangsstufen 11 bis 13 das „Dipläme d"études en langue française" (Delf) verliehen. Das Zeugnis, das Kenntnisse in Französisch bescheinigt, wird weltweit anerkannt. „Das ist wirklich kein Jodeldiplom", sagte der Fachbereichsleiter für Französisch, Andreas Kotulla. Bereits im vergangenen Sommer haben die Jugendlichen ihre schriftlichen und mündlichen Prüfungen am GaK und am „Institut français" in Mainz abgelegt. Gestern hielten sie die lang ersehnten Zeugnisse aus Paris dann in den Händen. Die Schüler der 13. Stufe nahmen die Zeugnisse im Schlafanzug entgegen. - Sie feiern die geschriebenen Abiturprüfungen zurzeit mit einer Mottowoche. Etwa die Hälfte der Schüler möchte im Juni dieses Jahres an weiteren Delf-Prüfungen teilnehmen, dann auf einem höheren Niveau. Bislang können Schüler nur am GaK und am Speyer-Kolleg Delf-Prüfungen ablegen. Kotulla und seine Kollegin Catharina Scharf haben die Schüler bei der Vorbereitung betreut. In der Mittagspause trafen sich Lehrer und Schüler, um für die Delf-Prüfungen zu pauken. Unterstützung haben sie auch von einer Muttersprachlerin bekommen: der Fremdsprachenassistentin Nora Fourdrinier. Tobias Weidemann und Chong Zhang aus der elften Stufe sind im Sommer auf jeden Fall wieder dabei. Die Prüfungen seien nicht allzu schwer gewesen, und im Mainzer „Institut français" hätten sie nette Prüfer gehabt. Französisch haben die beiden seit der achten Klasse. Es ist nach Latein und Englisch ihre dritte Fremdsprache. „Das Delf-Zertifikat kann bei der Suche nach einem Studien-, Praktikums- oder Ausbildungsplatz helfen", meinte Kotulla. Er hofft, dass sich weitere Schüler des GaK für die Prüfungen des „Institut français" im Sommer anmelden.
(flä, Rheinpfalz vom Freitag, 26.2.2010, 16)
Das Geheimnis der Weltenuhr entschlüsselt
Patrycja Wozniak (Siedlungsschule) und Sirikit Parow ( Kaiserdom-Gymnasium) siegen im Vorlesewettbewerb
Patrycja Wozniak aus der Siedlungsschule und Sirikit Parow aus dem Gymnasium am Kaiserdom: Das sind die beiden Siegerinnen im Stadtentscheid des 51. Vorlesewettbewerbs des deutschen Buchhandels. Am Montagnachmittag haben sie sich gegen sieben weitere lesestarke Sechstklässler in der Villa Ecarius durchgesetzt. Die Wahl der zwei besten Vorleserinnen aus den zwei Gruppen Hauptschule sowie Realschule/Gymnasium fiel der sechsköpfigen Jury unter Bibliotheksleiterin Angela Magin nicht leicht. Denn in den Bewertungskategorien Textgestaltung, Textverständnis und Lesetechnik schnitten alle neun Schulsieger gut ab. Neben selbst gewählten Passagen aus ihren Lieblingsbüchern überraschten sie mit erstaunlicher Textsicherheit beim Vortrag des von Magin ausgesuchten Fremd-Textes. Vorgelegt hatte sie ihnen ein Stück aus „Das Geheimnis der Weltenuhr" von Markus J. Beyer. Zwei Schülerinnen konnten jubeln: Für Patrycja Wozniak und Sirikit Parow geht es nun weiter zum Bezirksentscheid im März, eventuell zum Landesentscheid im Mai und mit viel Glück zum Bundesentscheid in Frankfurt am Main im Juni. Schon seit 1959 wird der Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen jährlich vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und weiteren kulturellen Einrichtungen veranstaltet. Er zählt zu den größten bundesweiten Schülerwettbewerben. Mehr als 700.000 Sechstklässler beteiligen sich jährlich daran. Die Veranstaltung soll dem Kulturgut Buch öffentliche Aufmerksamkeit schenken und die Lesekompetenz der Kinder wecken und stärken, sie zur aktiven Auseinandersetzung mit der Lektüre motivieren, Einblicke in die Vielfalt der aktuellen und klassischen Kinder- und Jugendliteratur vermitteln und zum gegenseitigen Zuhören sensibilisieren.
(mpx, Rheinpfalz vom Mittwoch, 24.2.2010, 18)
Siebter Preisträger bei „Jugend forscht"
Beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht, Schüler experimentieren" hat das Kaiserdom-Gymnasium nach den Erfolgen in Bingen (wir berichteten) seine Siegesserie am Samstag in Kaiserslautern fortgesetzt. Mit seinem Projekt „Erosion - eine Kraft, die die Welt verändert" landete der 13-jährige Jonas Kaub aus Neuhofen auf Platz drei im Fachgebiet Raum- und Geowissenschaften. Der dritte Platz bei „Schüler experimentieren" ist mit 45 Euro dotiert. Vom Kaiserdom-Gymnasium waren in Kaiserslautern auch die Schülerinnen Catharina Rothhaas, Elisabeth Fuchs und Marielle Seeler mit der Arbeit „Herrscht an unserer Schule ein Bewusstsein für Umweltschutz?" dabei. Von der Edith-Stein-Realschule trat Lea Schories mit einem Grill mit eingebauter Luftpumpe an. Insgesamt stellten in Kaiserslautern 76 Schüler ihre 44 Projekte vor.
(flä, Rheinpfalz vom Diernstag, 23.2.2010, 16)
Team „Kirgisistan" in Zwischenrunde
Beim Schulwettbewerb „Eine LebensWeltmeisterschaft 2010" hat die Gruppe des Kaiserdom-Gymnasiums, die für Kirgisistan antritt, die Zwischenrunde erreicht. In der Gesamtrangliste steht das Team auf dem zweiten Platz hinter den Malediven (MPG Trier). Der bundesweite Wettbewerb richtet sich an Schüler der siebten bis neunten Klassen. Zwei Beiträge reichen die Jugendlichen ein: einen mit sportlichem und einen mit thematischem Schwerpunkt zu „ihrem" Land. Im März spielen die Gewinner aus der Vorrunde in länderübergreifenden Zwischenrunden. Im Mai geht es dann um den Weltmeistertitel.
(rhp, Rheinpfalz vom Diernstag, 23.2.2010, 16)
„Zocken" und zusammenarbeiten
Chong Zhang, Vorsitzender des neu gewählten Speyerer Jugendstadtrates, gewährt Einblick in seinen Alltag
Immer öfter wird der Name Chong Zhang in der RHEINPFALZ erwähnt, meist im Zusammenhang mit dem neu gewählten Jugendstadtrat. Zu dessen Vorsitzendem ist der Schüler des Speyerer Kaiserdom-Gymnasiums kürzlich gewählt worden. Grund genug, Chong einmal näher zu seiner Person zu befragen und euch einen kleinen Einblick in sein junges Leben zu verschaffen.
Der in Bielefeld geborene Jung-Politiker ist am 3. November 2009 16 Jahre alt geworden. Als Leistungsfächer hat er Mathe, Chemie und Sozialkunde gewählt - wider Erwarten ist Sozialkunde nicht seine erste Wahl gewesen, sondern Mathe; denn nach seiner Auffassung ist dies die Grundlage jeder Wissenschaft. Trotz des gut gemeinten Rates seines Großvaters, als zweites Leistungsfach Physik zu nehmen, hat er sich für Chemie entschieden, und erst zuletzt hat er auch Politik in seine Kombination gewählt.
Als Freizeitbeschäftigung nennt Chong Klavierspielen, das er nun schon seit sieben Jahren betreibt. Er spielt aber auch gerne Tischtennis und mag Gesellschaftstanz. Und so wie wohl die meisten Jugendlichen, besonders die männlichen, „zockt" er auch gerne mal mit Freunden; denn „elektronische Spiele sind ein integraler Bestandteil unserer Kultur", sagt er.
Das erste Interesse am Jugenstadtrat ist von seinem Sozialkundelehrer geweckt worden, als dieser die anstehende Wahl im Unterricht erwähnt hat. Und da Chong die Meinung vertritt, dass „das friedliche und organisierte Zusammenleben von Menschen ein wichtiger Teil unseres täglichen Lebens ist", hat er sich sofort weiter darüber informiert und eine „gute Möglichkeit" gesehen, im Jugendstadtrat mitzuwirken und sich politisch einzubringen.
In den anderen Mitgliedern des „kleinen" Rates sieht er neue Freunde, und spätestens nach einem Kennenlern-Wochenende im Januar in Fischbach bei Dahn ist eine freundschaftliche und entspannte Zusammenarbeit „garantiert". Ebenso freut er sich sehr, dass ihm das Vertrauen geschenkt und er sogar zum Vorsitzenden gewählt worden ist.
Auch zu den Plänen des Jugenstadtrates verriet Chong etwas, zum Beispiel, dass sich schon in den wenigen Wochen der Zusammenarbeit zwei Hauptziele zu erkennen geben, nämlich die „Optimierung der Busverbindungen" und die „Realisierung von Jugendräumen". Natürlich stehen auch noch weitere Projektvorschläge im Raum und warten auf ihre Bearbeitung.
Man kann also vieles erwarten vom neu gewählten Jugendstadtrat in Speyer mit dem Vorsitzenden Chong Zhang, dessen Namen wir hoffentlich noch öfter in der Zeitung finden können.
(Francesca Elaine Waldau, Rheinpfalz vom Mittwoch, 10.2.2010, 19)
Auf „Spurensuche"
Schüler stellen im Speyerer Kaiserdom-Gymnasium Porträts aus
"Bewegende Spurensuche": So könnte man eine Ausstellung betiteln, die jetzt im Speyerer Kaiserdom-Gymnasium zu sehen ist. In einer Unterrichtseinheit über den französischen Künstler Christian Boltanski, der durch die Erinnerung an den Holocaust geprägt ist und sich intensiv mit der eigenen Vergangenheit auseinandersetzt, haben die Schüler Porträts von ihnen nahe stehenden Personen erstellt.
„Als Grundlage haben die Schüler ein realitätsnahes Porträt gezeichnet und zum Teil mit Collage-Elementen kombiniert", erläutert die Lehrerin des Kunstleistungskurses der Jahrgangsstufe zwölf, Karin Germeyer-Kihm. Beispielsweise zeigt die 17-jährige Schülerin Constanze Rappold - auf Grundlage von originalen Fotos - Lebensabschnitte ihres Großvaters. Dabei hat sie gezielt bestimmte Farben verwendet: Auf einem transparenten Hintergrund stellte Constanze mit blauen Elementen den Rhein dar, denn er symbolisiert die Flucht ihres Großvaters. Neben diesem schrecklichen Erlebnis hat es auch eine glückliche Zeit gegeben: die Heirat. In hervorstechendem Gelb ist das Ereignis gehalten, doch die positive Stimmung ist durch den schwarzen Hintergrund getrübt, da nicht alle eingeladenen Gäste haben dabei sein können.
Die 17-jährige Verena Filus widmet ihr Ausstellungsstück einer Person , für die die Familie an erster Stelle gestanden hat: ihrer Großmutter Theresia Mayer. Man sieht Theresia beispielsweise als kleines Mädchen in einem jugoslawischen Arbeitslager. Es scheint, dass mit dem Bild, auf dem sie neben ihrem Mann steht, Lichtblicke in ihr Leben kommen, doch nach der Geburt ihrer Tochter, also Verenas Mutter, hat Theresia Krebs bekommen und sich einer Chemotherapie unterziehen müssen. Trotz aller traumatischen Erlebnisse und Rückschläge habe ihre Großmutter eine positive Lebenseinstellung gehabt, sagt Verena.
Auch im Werk „Lebensspuren" der 18-jährigen Rebecca Handermann steht eine Frau im Mittelpunkt: ihre Großmutter Berta Fischer. Rebeccas Collage, aufgebaut wie ein Zeitstrahl, präsentiert mehrere Stationen im Leben Bertas, die im Zweiten Weltkrieg aufgewachsen ist. Unter anderem bekommt man Einblicke, wie sie ihren Hof bewirtschaftet hat, nachdem ihre Mutter früh gestorben ist. Ein Poststempel auf einem anderen Bild symbolisiert den Brief, der Berta mitteilt, dass ihr Vater im Krieg gefallen ist. Diese Fotos sind im Hell-Dunkel-Kontrast dargestellt, wohingegen das Hochzeitsfoto das einzige ist, was durch seine Farbenvielfalt Freude und Hoffnung versprüht.
Laura Sold: Meine Eltern
Ausstellung: Zwei Wochen lang im Foyer des ersten Obergeschosses im Speyerer KaiserdomGymnasium zu sehen
(Margarete Galvas, Rheinpfalz vom Mittwoch, 3.2.21010, 22)
Kaiserdom-Schüler spielen Musical "Anatevka"
"Rund 100 Schüler des Gymnasiums am Kaiserdom wirken mit, wenn am Mittwoch und Donnerstag, 27. und 28. Januar, jeweils 19.30 Uhr, in der Stadthalle das Musical "Anatevka" auf dem Programm steht. Das Symphonieorchester unter der Leitung von Fritz Burkhardt, der Chor (Leitung: Seraina Spohr), Solisten und eine Theatergruppe präsentieren die Geschichte um Milchmann Tevje. Regie führt Freya Lätsch. Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf in den Pausen im Foyer des Gymnasiums (Große Pfaffengasse 6)" (mxg)
Rheinpfalz vom Mittwoch, den 20. Januar 2010
Weihnachtliche Weisen
Das Gymnasium am Kaiserdom veranstaltete in der Stadthalle ein Adventskonzert
In einem fast zweistündigen Konzert unterhielten die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums am Kaiserdom die vollbesetzte Stadthalle mit klassischen und modernen Weihnachtsliedern sowie mit poppigen und jazzigen Arrangements.
"Schon der originelle und professionelle Beginn des Konzerts, in dem jahrgangsübergreifend Siebtklässler mit Oberstufenschülern des Musik-Leistungskurses der MSS 11 gemeinsam altbekannte Weihnachtslieder in selbstgeschriebenen neuen Bearbeitungen zu Gehör brachten, war ein Höhepunkt des Abends.
Anschließend konnten die Jüngsten zeigen, was sie in einem halben Jahr in der Streicherklasse gelernt hatten. Fehlerfrei und mit spürbarer Begeisterung präsentierten sie ihr Weihnachtsrepertoire. Der Aufforderung, die Begleitung ihrer Kinder mit Gesang zu unterstützen, kamen die Eltern bei dem Weihnachtsklassiker "Jingle Bells" mit Begeisterung nach. Auch die nun folgenden Vocalini (Schüler der fünften und sechsten Klassen) zeigten ein breites Spektrum an weihnachtlichen Titeln. Besonders hervorheben muss man hier die Soli des Fünftklässlers Tim Beisel, der mit klarem Knabensopran die Herzen der Zuschauer zu gewinnen vermochte und dafür mit viel Applaus belohnt wurde.
Die Kleinsten wurden abgelöst von den Größten: der gemischte Chor Molto Vocale präsentierte die hohe Kunst des a Capella Gesangs. In bis zu vierstimmigen Bearbeitungen brachten sie bekannte und weniger bekannte weihnachtliche Weisen zu Gehör. Den Abschluss bildete das Vororchester. Die jungen Musikerinnen und Musiker zeigten ihr Können durch Interpretation einiger bekannter Tänze aus dem Ballett "Der Nussknacker" von Peter Tschaikowsky.
Die Schulleitung bedankte sich mit Präsenten bei den verantwortlichen Musiklehrern Burkhardt, Habermehl, Hilschmann und Spohr. Das Publikum durfte zum Schluss noch einmal mitsingen und verabschiedete die Akteure mit anhaltendem Applaus." (mp)
(Speyerer Morgenpost, Freitag, 18. Dezember 2009)
Engländer vom Fach Schulsport beeindruckt
"Europa darf nicht nur am Kopf, sondern muss vor allem an der Basis zusammenwachsen. Eure Begegnungen helfen auf dem Weg zu einem geeinten Europa"- Mit diesen Worten begrüßte Bürgermeister Hanspeter Brohm 27 Gastschüler aus der südenglischen Hafenstadt Poole. Sieben Tage weilten die zwölf bis 18-jährigen Gastschüler des Gymnasium am Kaiserdom in Speyer. Zum 10-jährigen Jubiläum der Schulpartnerschaft zwischen dem Speyerer Gymnasium und der St. Edward´s School wurden sie von den neunten Klassen empfangen, die bereits im Oktober in Poole zu Gast gewesen waren. Die Engländer entdeckten beim deutschen Schulsystem Vorteile. "Es ist toll, dass Sport hier ein festes Unterrichtsfach ist. Wir fänden es gut, wenn es das auch in England gäbe!" (mpx)