1. Lina Piller 12
2. Sofia Talalaeva 11
3. Philipp Astheimer 11
Beispiele aus den Bk-Archiven (Zu den Bk-Beispielen).
Zu den AbiGag-Impressionen
Zu den Seiten der Klassen
Zur Seite der Schülerzeitung
Medienportraits von Schülern oder Schülerinnen unserer Schule:
Artikel aus der Rheinpfalz vom 17. April 2013 (cor)
STARK IN ALTEN SPRACHEN
22 Schüler aus Rheinland-Pfalz sind gestern im Historischen Ratssaal in Speyer für herausragende Leistungen in Latein und Griechisch von Kultusstaatssekretär Walter Schumacher geehrt worden. Darunter war der Speyerer Joshua Burgert. Am Landeswettbewerb „Certamen Rheno-Palatinum“ können Schüler der 11. und 12. Klassen teilnehmen. Der Wettbewerb, bei dem auch verschiedene Städte Preise vergeben, wird in drei Runden ausgetragen. 502 Schüler haben sich an der ersten Runde (Klausur) beteiligt, die zweite Runde bestand aus Hausarbeiten. In Speyer haben sich gestern die besten Teilnehmer aus den Runden eins und zwei des Wettbewerbs eingefunden.Tobias Tix vom Regino-Gymnasium Prüm, der den Preis der Stadt Speyer erhielt, wurde diese Auszeichnung von Oberbürgermeister Hansjörg Eger verliehen. Zusätzlich wurde ihm von Irina Kreusch, Schulrätin vom Bistum Speyer, der Thomas-Morus-Preis zuerkannt. Joshua Burgert, der den Preis der Stadt Neustadt bekam, besucht das Gymnasium am Kaiserdom in Speyer.
Eger sagte: „Latein ist zwar keine Sprache, die gesprochen wird, steht aber für geistige Bildung.“ „Latein ist aktuell“, meinte Staatssekretär Schumacher und erinnerte daran, dass eine italienische Journalistin als erste vom Rücktritt Papst Benedikts erfuhr, weil sie Latein beherrschte. „Die dritte Runde des Wettbewerbs ist von bundesweiter Bedeutung“, erklärte der Staatssekretär. Die acht Besten stellen sich dabei einem Kolloquium an der Mainzer Johannes-Gutenberg-Universität im Wettstreit um die Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes. Federführend bei dem Wettbewerb, der vom Landesverband Rheinland-Pfalz des Deutschen Altphilologenverbandes (DAV) und vom Landesbildungsministerium getragen wird, ist Hartmut Wilms. Johannes Rensinghoff sprach als Vertreter der Schüler über die Bedeutung der alten Sprachen Latein und Griechisch. Von den antiken Autoren könne man auch heute noch durchaus lernen, beispielsweise was den demokratischen Staatsaufbau betreffe. Rensinghoff vom Görres-Gymnasium Koblenz erhielt den Herzog-Wolfgang-Preis.
Artikel aus der Rheinpfalz vom 27. November 2012 (von Dominique Schloß)
„SCHICKSALSRELIKTE“ AUS DER GÖTTERWELT
FREISBACH. Die 16-jährige Lena Minkus schreibt ihr erstes Buch und will nach dem Abitur am Speyerer Kaiserdom-Gymnasium Schriftstellerin werden Andere Mädchen in ihrem Alter gehen wohl eher ins Ballett, sind Mitglied im Tennisverein oder reiten leidenschaftlich. Doch Lena Minkus aus Freisbach hat mit 16 Jahren ihr erstes Buch geschrieben – ein Buch, das von griechischen Göttern und dem Kampf gegen die Zeit handelt und jetzt veröffentlicht worden ist.„Ich freue mich, wenn wenigstens ein paar Leute mein Buch lesen. Ich bin gespannt, was die Menschen über mich und meine Geschichte denken“, sagt die Jungautorin. Im letzten Jahr schrieb Lena eine Fantasy-Geschichte für ihre Freundin. Damit kam die Begeisterung für die Story. „Ich dachte mir, man könnte die Geschichte erweitern, und ein Buch schreiben“, sagt die Schülerin des Gymnasiums am Kaiserdom in Speyer. In den Sommerferien nahm die Idee immer mehr Gestalt an. Lena begann die Geschichte fortzuführen. „Besonders gerne habe ich im Garten geschrieben. Mit Papas Laptop konnte ich auf der Sonnenliege entspannen und meinen Gedanken freien Lauf lassen.“Ein Jahr lang dauerte es, bis Lenas Abenteuer-Roman, den sie „Schicksalsrelikte“ nannte, komplett fertig war. „Beim Layouten des Buchbandes hat mir die Mutter meiner Freundin, für die ich die Geschichte geschrieben habe, geholfen.“ Auf der Karlsruher Büchermesse im Herbst lernte Lena den Verleger Peter Bochanan kennen. Er war sofort begeistert von „Schicksalsrelikte“. Bereits wenige Tage später meldete sich bei Lena der PeBo-Verlag, der das Buch veröffentlicht.
„Schicksalsrelikte“ spielt an verschiedenen Orten der Welt. Die Protagonistin Ivaine Glory, genannt Ivy, will sich für den Tod ihres Freundes rächen. Auf der Suche nach der Mörderin warten uralte Artefakte der Schicksalsgöttinnen auf ihre Entdeckung. Nur mit Hilfe aller Artefakte gelingt es der jungen Frau, sich für ihren toten Freund zu rächen. Immer wieder tauchen Fremde und alte Feinde auf, die sie vom brasilianischen Dschungel bis in die Wüste Afrikas verfolgen. Ivy wird auf ihrer Reise stets von der Mörderin ihres Freundes heimgesucht, die danach strebt, ihre Welt endgültig zu zerstören. Letztendlich geht es um nicht weniger als das Überleben der gesamten Menschheit, das von einer einzigen Entscheidung der Protagonistin abhängt ...
Fantasy- und Abenteuerromane liest Lena auch privat am liebsten. Sie besucht die elfte Klasse und belegt die Leistungskurse Französisch, Geschichte und Chemie. „Interpretiert habe ich nie so gerne, deswegen mag ich das Fach Deutsch nicht so sehr“, beichtet Lena. Seit sie acht Jahre alt ist, schreibt sie Kurzgeschichten, die sie mit selbstgemalten Bildern ziert. „Meine erste Geschichte handelte von einem kleinen Delphin, daran kann ich mich noch gut erinnern.“ Ratschläge beim Schreiben holte sich Lena oft bei ihrer jüngeren Schwester Marie. Schreiben ist aber nicht ihre einzige Leidenschaft. Begeistert ist Lena auch vom Klettern und Lesen. Inspiriert und fasziniert haben sie Bücher über die griechische Mythologie, über Schicksalsgöttinnen und deren Geschichte. Die anfängliche Begeisterung ihr erstes Buch zu schreiben verflog in manchen Momenten. Das Fieber hat Lena trotzdem gepackt. Sie mache auf jeden Fall weiter mit dem Schreiben, überlege auch, ob es eventuell noch eine Vorgeschichte oder Fortsetzung von „Schicksalsrelikte“ geben wird. Eins möchte die Jungautorin auf jeden Fall mal schreiben: einen Endzeitroman, über das Leben in der Wildnis. Es war schon immer ihr Wunsch, später als Schriftstellerin zu arbeiten. Den Weg dazu hat sie bereits eingeschlagen. Freunde und Familie, die schon Auszüge aus „Schicksalsrelikte“ lesen durften, sind von ihrem Talent begeistert. „Wir sind stolz auf unsere Tochter, und dazu haben wir allen Grund“, sagt Lenas Mutter.
Artikel aus der Rheinpfalz vom 22. November 2012 (von Wolfgang Kauer):
ZWEI TALENTE MIT PFEIFE
HOCKEY: Jonas Janneck und Sven Sudrow sind Nachwuchsschiedsrichter in einer äußerst reglementierten Sportart
SPEYER. „Man hat einfach einen anderen Blickwinkel auf das Spiel“. So beschreibt Jonas Janneck das, was ihn antreibt − Schiedsrichter einer Sportart sein, die nicht gerade für ein einfaches Regelwerk bekannt ist: Hockey.Der 17-Jährige aus Berghausen und der gleichaltrige Speyerer Sven Sudrow, beide Schüler des Kaiserdom-Gymnasiums und Spieler des HC Blau-Weiß Speyer, vertraten Rheinland-Pfalz beim Herbstfinale 2012 des Bundesentscheids „Jugend trainiert für Olympia“.Janneck, bereits 2011 in gleicher Eigenschaft in Berlin, leitete dort gar das Mädchen-Endspiel. Sudrow war bei dem dreitägigen Turnier in Gruppenspielen eingesetzt. Nominiert hatte sie Matthias Bechmann (Dudenhofen), Organisationsleiter für Schulsport (Hockey) bei der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion in Neustadt.Es war nicht ihr erster Einsatz in Sachen Schulhockey. Sudrow pfeift seit vier Jahren, Janneck seit drei Jahren bei „Jugend trainiert für Olympia“, dem 1969 gestarteten, längst weltgrößten Schulsport-Wettbewerb mit jährlich rund 800.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.Doch während der auch bei Spielen um den Hessenschild, Franz-Schmitt-Pokal sowie Ober- und Verbandsliga bewährte Jonas Janneck die Schiedsrichter-Laufbahn möglichst bis zur Bundesliga-Reife fortsetzen will (die der Speyerer Blau-Weiß-Vorsitzende Daniel Neideck mit fast 300 Spielen längst erreicht hat), zögert Sven Sudrow noch. Der Torwart der zweiten und gelegentlich auch der ersten Speyerer Mannschaft sowie Trainer der Vereins-Minis: „Ich bin noch am Überlegen“.Andreas Bulla (Essingen), als Schiedsrichterwart des Hockeyverbandes Rheinland-Pfalz Chef von 198 Unparteiischen, hat durchaus Interesse, dass beide die beim Schulhockey begonnene Laufbahn auch in Verbandsbegegnungen fortsetzen. „Es sind Talente“, sagt er.So wie die Speyererin Christina Reh (21 Jahre vom TFC Ludwigshafen). Die Lehramtsstudentin fand über Schulhockey und „Jugend trainiert für Olympia“ zur Verbands-Schiedsrichterei und wird hier auch bei Regionalliga-Spielen von Herren-Mannschaften eingesetzt.