4. Juli 2013: Erlebnistag
3. Juli 2013: Wandertag
20. Juni 2013: Bundesjugendspiele im Bantz-Stadion (8 bis 14 Uhr)
18. Juni 2013, 19.30 Uhr: Der etwas andere Kammermusikabend vol.2
12. Juni 2013, 19.30 Uhr: Konzert des LK Musik 12 – Musik aus fünf Jahrhunderten
11. und 13. Juni 2013: Klausuren des Certamen Rheno-Palatinum XXVIII (1. Runde)
31. Mai 2013: Unterrichtsfrei nach Fronleichnam
29. Mai 2013: (Bundesjugendspiele im Bantz-Stadion) wegen schlechter Wetterprognose am 28. Mai abgesagt
21. bis 24. Mai 2013: Kulturkundewoche
16. + 17. Mai 2013, 19.30 Uhr – Stadthalle Speyer
Kindermusical Coco Superstar (Karten zu 8/ermäßigt 5 Euro in den Schulpausen)
13. Mai 2013, 19.30 Uhr: 98. Vortrag der "Reihe Begegnung mit der Antike...und mehr"
Prof. Gerhard Vollmer (Neuburg/Donau): Wie heißt dieser Vortrag? Paradoxien und Antinomien als Gehirnknoten
Nicht nur die Welt ist voller Paradoxien; die Wissenschaft ist es auch. Hier einige Kostproben:
Zenon meint, selbst Achilles könne die Schildkröte nie einholen. – Epimenides aus Kreta meint: Alle Kreter lügen immer. Gilt hier etwa „Keine Regel ohne Ausnahme“? Oder sind sowieso alle Verallgemeinerungen falsch?
Wie viele Körner bilden einen Haufen? – Wo gibt es den Barbier, der genau die Männer seines Dorfes rasiert, die sich nicht selbst rasieren? Sevilla? – Warum verdaut der Magen sich nicht selbst? – Kann Gott einen Stein schaffen, der so schwer ist, dass er ihn selbst nicht heben kann?
Was die Leute so alles fragen! Narziss: Warum vertauscht ein Spiegel rechts und links, nicht jedoch oben und unten? – Olbers fragt: Warum ist der Nachthimmel schwarz? Ist das trivial? – Einstein: Kann man einem Lichtstrahl nachreisen? – Hilbert: Kann man in einem Hotel mit unendlich vielen Zimmern, die alle belegt sind, noch Gäste in Einzelzimmern unterbringen? – Arrow: Gibt es die ideale Demokratie?
Ich rate Ihnen: Wenn Sie diesen Satz verstanden haben, befolgen Sie ihn nicht! –
Und ganz wichtig: Kommen Sie irgendwann, aber seien Sie pünktlich!
Mit Prof. Dr. Dr. Gerhard Vollmer kehrt erneut ein ‚Ehemaliger’ des Gymnasiums am Kaiserdom als Referent zurück. Er hat vor 50 Jahren Abitur am GaK gemacht.
Sie sind herzlich eingeladen; der Eintritt ist frei.
24. April 2013, 8 bis 13 Uhr, Rheinstadion: Spendenlauf der Schülervertretung
20. März bis 5. April 2013: Osterferien
18. März 2013, 18.00 Uhr – Stadthalle Speyer
Feierliche Ausgabe der Abiturzeugnisse
5. März 2013, 19.30 Uhr – Stadthalle Speyer: POPSONGS UND FILMMUSIK
Konzert von Schulchor, Vororchester, Schulorchester und Streicherklasse 6 (Karten
zu 8/ermäßigt 5 Euro in den Schulpausen)
16., 18. und 19. Februar 2013: Anmeldetermine zum Schuljahr 2013/14 (
Link)
11. und 12. Februar 2013: Unterrichtsfrei wegen Karneval
28. Januar 2013: Beginn des zweiten Halbjahrs (zur ersten Stunde)
25. Januar 2013, 4. Stunde: Halbjahresmitteilungen für alle
18. Januar, 19 Uhr, und 20. Januar 2013, 16 Uhr: "Alles hat seine Zeit" – Konzert von Orchester, Schulchor und Gästen zur Verabschiedung von Gilbert Kunz.
7. Januar 2013: Schulbeginn im neuen Jahr zur ersten Stunde
20. Dezember 2012 bis 4. Januar 2013: Weihnachtsferien
19. Dezember 2012, 8.00 Uhr: Abschlußgottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche unter dem Motto: "... und sie folgten dem Stern."
17. Dezember 2012: Basketballturnier der 10. Klassenstufe
14. Dezember 2012: Volleyballturnier der 9. Klassenstufe
11. Dezember 2012, 19.30 Uhr: Kammermusikabend
24. November 2012, 9 bis 13 Uhr: Tag der offenen Tür
20. November 2012, 19.30 Uhr: 97. Vortrag aus der Reihe Begegnung mit der Antike.. ..und mehr: Fritz Burkhardt (Neustadt/Speyer) – Rätsel um Mozarts Requiem
„Da der Tod, genau zu nemmen, der wahre Endzweck unsers lebens ist, so habe ich mich seit ein Paar Jahren mit diesem wahren besten freunde des Menschen so bekannt gemacht, daß sein Bild nicht alleine nichts schreckendes mehr für mich hat, sondern recht viel beruhigendes und tröstendes! und ich danke meinem gott, daß er mir das glück gegönnt hat mir die gelegenheit zu verschaffen, ihn als den schlüssel zu unserer wahren Glückseeligkeit kennen zu lernen. - ich lege mich nie zu bette ohne zu bedenken, daß ich vielleicht, so Jung als ich bin, den anderen Tag nicht mehr seyn werde - und es wird doch kein Mensch von allen die mich kennen sagn können, daß ich im Umgange mürrisch oder traurig wäre - und für diese glückseeligkeit danke ich alle Tage meinem Schöpfer und wünsche sie vom Herzen Jedem meiner Mitmenschen.“
Mozart an seinen Vater, 4. April 1787
Fritz Burkhardt schreibt zu seinem Vortrag: Wie dieser Brief, so ist auch das Requiem Zeugnis einer ganz persönlichen Auseinandersetzung Mozarts mit dem Tod. Seit seiner Entstehung berührt und erschüttert dieses Werk das Publikum auf besondere Weise. Mozarts letzte Komposition gehört zu seinen populärsten Werken. Gleichzeitig ranken sich zahlreiche Legenden um die Umstände seiner Entstehung, die eng verknüpft sind mit Mozarts Krankheit und Tod. Wer war der geheimnisvolle "Graue Bote", der das Werk in Auftrag gab? Glaubte Mozart wirklich, dass dieser aus dem Jenseits kam und er das Requiem für seinen eigenen Tod schrieb? Wie viel hat Mozart tatsächlich selbst komponiert, bevor er verstarb? Welche Rolle spielt Mozarts Frau Constanze bei der Vollendung des Requiems? Ist der Vollender des Requiems, Mozarts Schüler Franz Xaver Süßmayr, der Vater von Mozarts jüngstem Sohn, der seltsamerweise ebenfalls Franz Xaver heißt? Wurde Mozart vergiftet? Der Vortrag versucht, die Umstände der Entstehung des Requiems darzulegen, soweit sie sich durch historische Quellen belegen lassen. Gleichzeitig zeigt er auf, wie groß der Anteil des Werkes ist, der nicht von Mozart aufgeschrieben wurde. Er geht der Frage nach, wieso das Requiem trotz der großen, von Süßmayr und anderen ergänzten Teile, als in sich geschlossenes, vollendetes Werk wahrgenommen wird. Zum Verständnis des Vortrages sind keine musikalischen Vorkenntnisse erforderlich. Etwas kriminalistischer Spürsinn ist allerdings von Vorteil.
Der Vortrag versteht sich auch als Konzerteinführung zur Aufführung des Requiems am Samstag, dem 24.11. um 19 Uhr in der Dreifaltigkeitskirche Speyer. Zum Vortrag ist der Eintritt frei.
20. September 2012, 19.30 Uhr, Foyer der Pfälzischen Landesbibliothek in Speyer: Ausstellungseröffnung EX BIBLIOTHECA LICEI SPIRENSIS – Einbände des 16. bis 18. Jahrhunderts der Bibliothek des Gymnasiums am Kaiserdom
(
Veranstaltungsinformation)
14. September 2012: Unterrichtsfrei wegen ganztägiger Fortbildung des Kollegiums
5. September 2012, 19.30 Uhr Orchesterraum: Fritz Burkhardt, Neustadt/ Speyer und der LK 12 Musik des Gymnasiums am Kaiserdom, „Silence“: Vortrag und Musik – John Cage zum 100. Geburtstag (Eintritt frei.)
Der LK Musik und Fritz Burkhardt schreiben zu ihrem Vortrag: „Sieht nicht oft genug der gemeine Haufe da die hässlichste Verwirrung, wo der denkende Geist gerade die höchste Ordnung bewundert?" (Schiller)
Als John Cage, der vor 20 Jahren verstorbene amerikanische Komponist und Denker, eine Gastprofessur an der University of California at Davis übernahm, kündigte er seine Vorlesungsreihe folgendermaßen an: Jeder, der sich für die Vorlesungsreihe einschreibe, werde die Bestnote "A" erhalten. Die Lehrveranstaltung selbst gelte einem noch unbekannten Gegenstand; man werde mit Hilfe gewisser Zufallsoperation herausfinden, welche fünf Bücher aus der Universitätsbibliothek jeder der Teilnehmer lesen möge, um dann gemeinsam über das Gelesene zu sprechen. Da auf diese Weise jeder etwas Anderes erfahre, könne jeder die anderen mit seinem Wissen beschenken, anstatt wie sonst mit den Anderen ums Besserwissen und um die besseren Zensuren zu konkurrieren.
Dass Notengebung zu einem kontraproduktiven und nicht-schöpferischen Klima führen kann, haben viele vielleicht selbst schon einmal erfahren, und viele SchülerInnen wären mit Cages Lösung (der ja nun nicht den Schluss zieht, auf Notengebung zu verzichten!) sicher einverstanden. Doch könnten sie auch vernünftigen Gebrauch von der Freiheit machen, die Cage hier wie auch in seiner Musik dem Individuum zugesteht? Die Haltung, die Cage seinen Studenten wie auch den Musikern und Hörern abverlangt, erfordert ein Höchstmaß an Konzentration, Disziplin und Hingabe.
Der Vortrag beschäftigt sich mit einigen Ideen von Cage und versucht die anschließende Performance des Musik LK vorzubereiten. Sie dürfen sich auf etwa 20 Minuten Vortrag und eine 40minütige Performance einstellen. Wem es nicht gefällt, der ist jederzeit frei zu gehen.
Wer bleibt, der erfährt etwas über den Mann, der wie kein Anderer die Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts beeinflusst hat und ihre Grenzen gesprengt hat. Er komponierte das längste Musikstück aller Zeiten ebenso wie das leiseste. Mit seinem berühmtesten Werk erreichte er Platz 21 in den britischen Charts - wahrlich sensationell für einen Komponisten der Avantgarde. Darüber hinaus war er ein bedeutender Pilzkenner.
"Ich verstehe nicht, warum Leute Angst vor neuen Ideen haben. Ich habe Angst vor den alten." (Cage)
13.8.2012: